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Was ist Homöopathie?
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Wobei kann Homöopathie helfen?
Homöopathie hilft bei allen akuten und chronischen Krankheiten, die keiner chirurgischen oder intensivmedizinischen Behandlung bedürfen - wie Infektanfälligkeit, Migräne, Neurodermitis, Asthma bronchiale, Colitis, Rheumatismus, Erschöpfungssyndrom, Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden u.v.a., für die sonst nur Linderung aber keine Heilung möglich ist. Ein sorgfältig ausgewähltes homöopathisches Arzneimittel hilft auch bei akuten Krankheiten bakterieller oder viraler Natur. Solange der Organismus zu einer Reaktion auf die Arznei fähig ist, kann ein homöopathisches Mittel heilen. Wer sich in homöopathische Behandlung begibt, kommt meistens mit chronischen Krankheitsbeschwerden, d. h. mit Problemen körperlicher, seelischer oder geistiger Art, die schon längere Zeit bestehen und sich ohne Hilfe nicht auflösen. |
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Wie arbeitet eine homöopathische Ärztin? Im Erstgespräch (ca. eineinhalb Stunden bis zwei Stunden) nehme ich die Hauptbeschwerden des Patienten zum jetzigen Zeitpunkt, seine anderen derzeitigen und früheren Beschwerden auf und versuche das Besondere dieses Patienten und seiner Erkrankung kennenzulernen. Dieses Gesamtbild von Körper, Seele und Geist werte ich anschließend homöopathisch aus (nochmals ca. eineinhalb bis mehrere Stunden) und verschreibe eine erste, genau für diesen Patienten ausgewählte Arznei. |
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Wie wirkt ein homöopathisches Arzneimittel?
Es gibt immer nur wenige Substanzen, die auf das Beschwerdebild passen. Das Arzneimittel wird von mir auf Grund des Gesamteindrucks von Körper und Seele und Geist individuell für den einzelnen Patienten ausgewählt. Die Heilreaktion auf das homöopathische Mittel kann sämtliche Bereiche des Kranken erfassen und wird entsprechend bewertet. |
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Was sind homöopathische Arzneimittel? Natursubstanzen sind nur Arzneien wenn sie die Kraft besitzen, das menschliche Befinden zu ändern. Die Erforschung der Wirksamkeit homöopathischer Mittel erfolgt am gesunden Menschen durch die Arzneimittelprüfung. Ausgangsstoffe für die Herstellung homöopathischer Heilmittel sind zu ca. 80 % pflanzliche Substanzen, zu 15 % mineralischen und 5 % tierischen Ursprungs. Durch das spezielle Herstellungsverfahren (Potenzierung, Verreibung und Verschüttelung) kann die Arznei in geringsten Substanzmengen eingesetzt werden. Nebenwirkungen sind dadurch praktisch ausgeschlossen. Die üblichste und haltbarste Form der Mittel sind die Globuli Milchzuckerkügelchen. Auch Menschen, die gegen Milcheiweiß allergisch sind, können diese gefahrlos verwenden, da sie kein Milcheiweiß enthalten.
Ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung ist jedoch in erster Linie die Gabe des passenden Mittels, nicht die gewählte Potenz. Arzneimittel sollen vor großen Temperaturschwankungen, direkter Sonnenbestrahlung und anderen Energiequellen geschützt aufbewahrt werden. Bei der Flugabfertigung ist es sicherer, die homöopathischen Heilmittel nicht im Gepäck übers Band laufen zu lassen. |
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Selbstbehandlung Die Selbstbehandlung mit homöopathischen Arzneimitteln erfreut sich einer großen Beliebtheit. Sie ist aber - entgegen der allgemeinen Ansicht nicht immer harmlos, da etwa notwendige ärztliche Behandlungen durch erfolglose eigene Versuche verzögert werden können oder aber die laufende Therapie einer chronischen Erkrankung gestört werden kann. Deshalb sollte die Selbstbehandlung auf leichte Erkrankungen beschränkt bleiben. Hochpotenzen (ab C 30) sind nicht für die Selbstbehandlung geeignet. |
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Wie nehme ich homöopathische Arzneimittel ein? Grundsätzlich nimmt man bei höheren Potenzen (ab C 12) zunächst einmal eine Gabe, also ca. zwei Globuli und lässt diese unter der Zunge zergehen. Gleichzeitig und unmittelbar danach sollte der Patient nichts essen, trinken oder rauchen.
In Akutfällen kann das Mittel zusätzlich auch in Wasser aufgelöst und öfter daraus - nach kräftigem Umrühren - ein Teelöffel eingenommen werden. Bei Tropfen sollte das Fläschchen vor der Einnahme einige Male geschüttelt werden um die Energie des Heilmittels ein klein wenig zu verstärken. Die Wirkung des Heilmittels setzt in dem Augenblick ein, in dem die Person damit in Berührung kommt. Trotzdem wird meistens nicht sofort eine Änderung des Befindens bemerkt. Bei akuten Zuständen kann schon nach wenigen Minuten Linderung eintreten, bei chronischen Leiden rechnet man mit Tagen. Manchmal nehmen die Beschwerden für einige Stunden bis Tage zu, das nennt man Erstreaktion. Es ist ein Zeichen, dass das Mittel gut gewählt ist. Sie können die Behandlung unterstützen, wenn Sie Veränderungen, die nach der Einnahme des Mittels auftreten, notieren. Es ist erstaunlich, wie schnell unangenehme Dinge in Vergessenheit geraten. |
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Lebensweise Förderlich ist eine gesunde Ernährung. Eine ungesunde Lebensweise, wie auch eine schwierige Lebenssituation können die Behandlung erschweren. Es gibt Substanzen, die die Wirkung von homöopathischen Heilmitteln herabsetzen oder aufheben. Dazu gehören stark ätherische Öle wie Pfefferminze, Eukalyptus und Kampfer z. B. in Zahnpasta, Hustenbalsam und Intimpflegemitteln. Kaffee bitte nur in Maßen genießen. Über Impfungen sollten Sie sich eingehend informieren, um Risiken und Nutzen wirklich abwägen zu können. Gerne können Sie sich auch von Ihrem homöopathischen Arzt beraten lassen. |
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Literatur
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Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e. V. BPH Bundesverband Patienten für Homöopathie e. V. Ein Fragebogen - den Sie sich auch ausdrucken können - soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich ein Bild von homöopathischen Fragestellungen zu machen. Es wäre hilfreich, diesen Fragebogen bei der Erstanamnese ausgefüllt mitzubringen. |