Warum ein Blog?

Hier schreibe ich zu aktuellen Gesundheitsthemen, die Sie, mich, oder die Medien gerade bewegen.

Mit der Zeit möchte ich einen kleinen Wissenschatz über Heilpflanzen, homöopathische Arzneien, Naturheilmittel und natürliche Nahrungsergänzung anlegen.

Schwerpunkte sind auch hier Kinder, Frauen und Hautkrankheiten.

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Ernährung.

"Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein" (Hippocrates, 460 vor Chr.)

Eine rundum wohlgenährte Zelle in einem gesunden, nicht übersäuerten Zwischenzellraum ist die optimale Vorraussetzung für die Wirkung von Arzneien, seien es nun naturheilkundliche oder chemische.

 

Schreiben Sie mir gerne, welches Thema Sie besonders interessiert.

 

Wenn ein Artikel Ihnen gefällt, freue ich mich, wenn Sie ihn über email, oder facebook mit Ihren Freunden teilen.

Homöopathie online

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat für Patienten und alle an ärztlicher Homöopathie Interessierte die Publikums-Website Homöopathie Online eingerichtet. Themen sind u.a.:

  • Auf Homöopathie Online finden Sie Krankheitsbilder und die dazu passenden homöopathischen Mittel sowie ausführliche Arzneimittelbilder.
  • Aktuelle Entwicklungen zur Homöopathie können Sie in den Rubriken Ärztliche Praxis, Gesellschaft, Selbstbehandlung, Interview und Forschung begleiten.
  • Bewegte und bewegende Bilder zur Homöopathie sehen Sie in der Rubrik Videos.

 

Mammografie Nutzen und Schaden

Kommunizieren von Nutzen und Schaden

 

Im Jahr 1996 wurden die Ergebnisse von 4 randomisierten Studien zur Mammographie-Früherkennung, an denen etwa 280.000 Frauen teilgenommen hatten, analysiert. Unter anderem zeigte sich, dass von je 1000 Frauen, die über 10 Jahre am Screening teilgenommen hatten, 3 an Brustkrebs verstorben waren, und von je 1000 Frauen, die nicht am Screening teilgenommen hatten, 4 an Brustkrebs verstorben waren.

Eine weitere Analyse zeigte vergleichbare Effekte: Pro 1000 Frauen bestand ein Unterschied von 5 an Brustkrebs verstorbenen Frauen ohne Früherkennung versus 4 an Brustkrebs verstorbenen Frauen mit Früherkennung.

Ein in 2006 veröffentlichter Cochrane-Review, der diese und weitere randomisierte Studien mit nun insgesamt etwa 500.000 Frauen zusammenfasste, kam zu einer noch geringeren absoluten Risikoreduktion: Von 2000 Frauen, die regelmäßig über 10 Jahre hinweg an der Mammographie teilnahmen, verstarb eine Frau (11 vs. 10 Frauen) weniger an Brustkrebs.

Erstmals wurde auch der Schaden der Mammographie beziffert: Für jede Frau, die durch die Teilnahme an der Früher-kennung vor dem Brustkrebstod bewahrt wurde, wurden gleichzeitig 10 andere Frauen als Ergebnis ihrer Teilnahme an der Mammographie mit Brustkrebs überdiagnostiziert und überbehandelt. Sowohl die Nutzenbewertung als auch die Schadenbewertung der Mammographie wurden im aktuellsten Cochrane Review – nun mit randomisierten, kontrollierten Studien, die rund 600.000 Frauen einschlossen – erneut bestätigt.

 

Was bedeuten Überdiagnose und Überbehandlung? Überdiagnose ist kein falsch-positiver Befund, sondern das Entdecken von Gewebeveränderungen, welche der pathologischen Definition eines Tumors entsprechen, sich jedoch nicht zu einem Tumor entwickeln, der Symptome oder gar den Tod verursacht. Die Konsequenz der Überdiagnose ist Überbehandlung – Operationen, Che- motherapien und Strahlenbehandlungen, welche der überdiagnostizierten Patientin keinerlei Überlebensnutzen, sondern nur körperlichen und seeli- schen Schaden bringen.

 

 

 Teile zitiert aus:

Zeitschrift: Der Gynäkologe > Ausgabe 5/2018 Autor: PD Dr. O. Wegwarth

 

Open Access. Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de) veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.

 

Gebärmutterentfernung möglichst vermeiden- Zweitmeinung einholen

Schmerzen bei der Periode, Blutungsstörungen und Myome können naturheilkundlich und pflanzlich therapiert werden. Mit einem ganzheitlichen Behandlungansatz ist oftmals eine Linderung oder Beschwerdefreiheit möglich. Auch wenn konventionelle hormonelle Behandlungsversuche durch einen Frauenarzt nicht weiterhalfen (östrogen- und gestagenhaltigen Kontrazeptiva oder gestagenfreisetzenden Spiralen) kann versucht werden so die Entfernung der Gebärmutter zu vermeiden.

 

Jetzt gibt es (doc-check -news s.u.): eine neue Studie dazu, die zum Umdenken unter Ärzten führen soll:

Die Entfernung der Gebärmutter könnte ein Gesundheitsrisiko darstellen, vermuten Forscher. Obwohl jede fünfte Gebärmutterentfernung als überflüssig gilt, wird oft Frauen dazugeraten. In Deutschland muß der behandelnde Arzt die Patientin vor der Operation auf die Möglichkeit einer unabhängigen ärztlichen Zweitmeinung hinweisen.

Dies würde ich unbedingt unterstützen.

 

 

 

Ich zitiere aus doccheck-news vom 24.1.2019:

 

"Der Uterus scheint mehr als nur ein Organ zur Fortpflanzung zu sein. Experimente an Mäusen und Kohortenstudien deuten darauf hin, dass die Gebärmutterentfernung mit einer verringerten Gedächtnisleistung sowie Demenz zusammenhängen. Auch im nicht schwangeren Zustand würde ein Uterus daher „nicht schlafen“, so das Fazit einer Studie. Eingriffe seien kritisch zu überdenken. Wird der radikale Eingriff hierzulande zu häufig gewählt?"

Weiter:

"Mindestens jede fünfte Entfernung ist überflüssig

 

In Deutschland gehören Entfernungen der Gebärmutter zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen. Die Zahl an Eingriffen ist allerdings inzwischen von 119.360 (2010) auf mittlerweile 77.561 (2017) gesunken, berichtet das Statistische Bundesamt auf Nachfrage von DocCheck. ... Laut Fraueninformationsdienst Deutschland hat jede siebte Frau zwischen 18 und 79 Jahren keine Gebärmutter mehr. Vor einigen Jahren war es noch jede sechste.

Mit einem Anteil von 9,0 Prozent sind Krebserkrankung eher die Ausnahme für die Gebärmutterentfernung." "Meist sind die Gründe: Uterusmyome, Endometriosen oder Gebärmuttervorfall:"

 

Mögliche Heilpflanzen wären: Alchemilla, Equisetum, Millefolium, Vitex Agnus castus, Cimicifuga, Bellis perennis.....

Warum wird die Homöopathie so angefeindet?

Ärztegesellschaften und Professoren kritisieren in einer öffentlichen Deklaration, dass es „Mode“ geworden sei, in Sachen Homöopathie die „therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht“. Sie belegen ihre Richtigstellung mit Verweis auf „internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen und Health-Technology-Assessments (HTAs) zur Homöopathie.“ In der Stellungnahme, die jüngst in der „Deutschen Zeitschrift für Onkologie“ veröffentlicht wurde, heißt es weiter: „Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert“.

 

Autor der Homöopathie-Deklaration ist Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Sprecher des Dialogforums Pluralismus in der Medizin (DPM). Weitere unterzeichnende Ärztegesellschaften und Professoren sind unten gelistet. Das DPM wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe, gegründet, um eine zukunftweisende „evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten“. Diese sei Voraussetzung für „eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuellen Bedürfnissen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann“.

 

Unter Integrativer Medizin „ist eine begründete Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen“, so das DPM. Per Definition ist Integrative Medizin „die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patient betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise (…) nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen“. Zu den bekanntesten Methoden der Integrativen Medizin gehören neben der konventionellen Medizin die Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur (bzw. Traditionelle Chinesische Medizin) und die Anthroposophische Medizin.

 

Zitat aus:

https://www.homoeopathie-online.info/wer-hat-angst-vor-homoeopathie-professoren-und-aerztegesellschaften-unterstreichen-mit-einer-deklaration-die-wissenschaftliche-evidenz-fuer-die-wirksamkeit-der-homoeopathie/

 

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit der Homöopathie in der ärztlichen Praxis und den starken Anfeindungen gegenüber der Integrativen Medizin im Allgemeinen wie der Homöopathie im Besonderen stelle sich die konkrete Frage: „Wer hat eigentlich Angst vor der immer stärker gewünschten Integrativen Medizin und Homöopathie in Deutschland?“

 

Laut Deklaration haben in Deutschland aktuell 121.000 niedergelassene Ärzte (rund 95.000 Praxen) ergänzende medizinische Verfahren wie Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophische Medizin oder Akupunktur in ihre ärztliche Praxis integriert.

 

Die komplette Deklaration mit Quellenverzeichnis finden Sie hier:

 

https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-deklaration-2019/

 

Unterzeichnende Professoren:

Prof. Dr. med. Michael Keusgen; Prof. Dr. med. Gabriele Fischer; Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden; Prof. Dr. med. David Martin; Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen; Prof. Dr. Christoph Müller-Busch; Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth; Prof. Dr. med. Arndt Büssing; Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz; Prof. Dr. med. Michael Frass; Prof. Dr. med. Karin Kraft; Prof. Dr. med. Alfred Längler; Prof. Dr. med. Harald Matthes; Prof. Dr. Jürgen Pannek; Prof. Dr. Dr. Harald Walach; Prof. Dr. med. Kurt Zänker; Prof. Dr. med. Eckhart Hahn

Unterzeichnende Ärztegesellschaften

Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
Hufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Privatärztlicher Bundesverband e.V. für Privatärzte in Deutschland (PBV)
Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)

 

Wie altert man gesund?

hier gebe ich einen Artikel von LaVita Newsletter weiter, der das sehr gut beschreibt. Die Zusammenfassung stelle ich an den Anfang:

 

"Altersforschung: Das hält uns jung

 

  • gute soziale Beziehungen, schöne Erlebnisse mit anderen zusammen, Hilfsbereitschaft, Wohnen in einer lebendigen Nachbarschaft.
  • Eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel frischem, pestizid- und schadstofffreiem Gemüse und Obst (so wie wir es auch für unser LaVita Saftkonzentrat verwenden) sowie reichlich Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten.
  • Pausen, Achtsamkeit, ausreichend Schlaf (mind. 7 Stunden), regelmäßige Bewegung.

 

 

Besser vermeiden: Diese Dinge machen alt

 

  • Leben gegen den persönlichen Biorhythmus, chronischer Stress, Schlafmangel, sitzende Tätigkeiten sowie weniger Multitasking.
  • Rauchen, Chemikalien, Schadstoffe und UV-Strahlung.
  • Fertiggerichte, verarbeitete Fleischprodukte, Zucker, Weißmehl und andere leere Kalorien."

 

 

 

Und hier die ausführlichere Begründung, was die Wissenschaft dazu sagt:

 

"Gesund und vital: ein Leben lang? Es klingt nach einer Fiktion, aber Forscher sind der Entschlüsselung des Alterns längst auf der Spur. Und: Dieses Anti-Aging gibt es nicht als Pille - es steckt in unseren Zellen! Telomere sind die "Schutzkappen", die unseren Körper und unser Erbgut vor den Abnutzungen der Zeit schützen.

 

  • Unser biologisches Alter zurückdrehen? Die Nobelpreisträgerin Elisabeth Blackburn hält das für möglich.
  • So genannte Telomere können unsere Zellen vor Alterung schützen. Sie schützen unser Erbgut – und wenn wir sie pflegen, können sie den Alterungsprozess verlangsamen, so die Forscherin.
  • Stress, Ernährung, soziale Beziehungen, Bewegung und Schadstoffe spielen dabei eine Rolle.

 

Es ist nicht die Frage wie alt wir werden, sondern WIE wir alt werden – schrieb der Bestsellerautor Bas Kast in seinem Ratgeber über gesunde Ernährung. Da ist viel Wahres dran. Dass wir altern gehört natürlich zum Leben dazu und ist menschlich. Doch seit jeher beschäftigt sich der Mensch damit, wie man diesen Alterungsprozess des Körpers aufhalten oder zumindest verlangsamen kann – denn ein längeres Leben wollen wir alle, alt sein jedoch nicht.

 

 

Mediziner entschlüsseln das Altern

 

Das Thema interessiert auch Forscher weltweit. Und sie haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, die sogar mit dem Nobelpreis belohnt wurde. Letztlich sind es immer unser Erbgut und unsere Zellen, die über gesund oder krank entscheiden. In jungen Jahren funktionieren beide in der Regel einwandfrei. Je älter wir werden, umso anfälliger werden Zellen und DNA für Veränderungen. In unserer alternden Gesellschaft mit einer möglichen maximalen Lebensspanne von 120 Jahren sind es diese Veränderungen in unseren Zellen, die unseren Körper altern lassen und im Laufe der Zeit durch „Fehlfunktionen“ auch Krankheiten entstehen lassen können.

 

 

Je „fitter“ unsere Zellen, desto gesünder

 

Und Forscher sind bereits dabei zu entschlüsseln, welche Mechanismen dahinterstecken und wie wir uns davor schützen können. Die Molekularbiologin Elisabeth Blackburn fand heraus, dass unser Erbgut mit kleinen „Schutzkappen“ ausgestattet ist. Das kann man sich so vorstellen: Die so genannten Telomere verhindern – ähnlich wie Kunststoff-Schutzkappen bei Schnürsenkeln – das Ausfransen unseres Erbguts, der DNA, die unsere Gene trägt. Je unbeschädigter unser Erbgut, desto „fitter“ unsere Zellen – und desto besser unsere Gesundheit. Neugeborene haben noch sehr lange Telomere, mit jeder Zellteilung werden sie kürzer und bei Senioren sind sie schließlich nur noch halb so lang.

 

Was bedeutet dies aber für Hundertjährige, die sich bester Gesundheit erfreuen? Tatsächlich konnten Genetiker nachweisen, dass die Telomere mit zunehmendem Alter schrumpfen. Aber: Diejenigen mit den längsten Schutzkappen hatten eine höhere Lebenserwartung. Sie lebten rund fünf Jahre länger (Lancet. 2003 Feb 1;361(9355):393-5).

 

 

An unserer biologischen Uhr lässt sich drehen

 

Heute prognostiziert uns das Statistische Bundesamt eine durchschnittliche Lebenserwartung von über 80 Jahren. Doch warum altern manche schneller als andere und warum sind einige 80-jährige so fit wie mancher 60-jähriger? Rein chronologisch können Menschen gleich alt sein, biologisch und körperlich gesehen, können Jahrzehnte Unterschied zwischen zwei Personen liegen. Das biologische Alter beschreibt dieses Phänomen. Und auch hierbei spielt das Prinzip der Telomere eine große Rolle. Denn letztlich sind es wieder Veränderungen in unserem Erbgut, die die „Fitness“ unserer Zellen beeinträchtigen – und damit typische Alterskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen.

 

 

Die Formel für ein langes Leben

 

Die gute Nachricht: Wir können unser biologisches Alter und unsere Lebenserwartung aktiv beeinflussen. Nobelpreisträgerin Blackburn hat in jahrelanger Forschungsarbeit untersucht, welche Faktoren die Schutzkappen unseres Erbguts schädigen und welche helfen, sie möglichst lange zu erhalten. "

 

Dieses zusammengefasste, forschungsbasierte Wissen der Altersforscherin Blackburn steht am Anfang dieses Artikels.

Ich finde der gesunde Menschenverstand sagt uns genau das gleiche.:-)